Mit tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung, örtlicher Vereine sowie kommunaler Mandatsträger von FWG und CDU, fand in Oberemmel der von der örtlichen CDU initiierte "Dreck-weg- Tag" statt.

Hierbei wurden ca. 20 m3 Unrat eingesammelt. Wer seine Umwelt schätzt, der schützt sie, dass sollte für die gesamte Bevölkerung gelten. Leider ist dem nicht so, wie die Beteiligten sehr praxisnah erleben konnten. Es gibt nahezu nichts, was nicht von Umweltfrevlern illegal in der Landschaft entsorgt wird. Von Autoreifen, Plastikeimern, Flaschen, Autositzen, Schrott und vieles mehr, war alles dabei und wurde von den Helfern eingesammelt, um es mit Hilfe der Stadt- und Verbandsgemeinde Konz einer ordentlichen Beseitigung zuzuführen. Ein besonderes Ärgernis stellt die illegale Müllentsorgung auf privaten Grundstücken dar. Hierbei fallen besonders die teergetränkten Weinbergpfähle auf, die als Sondermüll entsorgt werden müssten. Man kann sie überall in der Landschaft schön gestapelt oder auch zerstreut finden. Ihr Anblick stört nicht nur die Optik, sondern es handelt sich um ein nicht geringes Umweltvergehen. Offensichtlich wollen sich die Verursacher die Entsorgungsgebühren auf Kosten der Natur sparen. Zu einem Weinort, der sich zunehmend dem Tourismus öffnen will, gehört eine saubere Umwelt. Dies sollte eigentlich für alle Bürger eine Selbstverständlichkeit sein.

Allen Helfern und -innen herzlichen Dank.

Kommentar:
Es ist sicherlich nicht verständlich, warum es immer noch so viele Umweltsünder gibt, welche unsere Waldwege, Straßen und Plätze mit ihrem privaten Müll verschmutzen. Heute kann doch jeder seinen Müll mit der schwarzen Tonne entsorgen, oder seinen Sperrmüll von der ART abholen lassen. Was geht in den Menschen hervor, dass diese, alte Kaffeemaschinen, Plastikwannen, Stühle, Dachplatten, Plastik, etc. in unserer Umwelt entsorgen. Sie wissen, dass irgendwelche „Idioten“ kommen und diesen wieder wegräumen werden, seien es die Waldarbeiter, die Stadtbediensteten oder Bürger der Gemeinde. Leider ist das unerlaubte Beseitigen von seinem Müll allgegenwärtig, wie es die Dreck-weg-Tage in allen Gemeinden zeigen, oder wenn man sich die Straßenränder der Landstraßen, oder die Autobahnrastplätze anschaut. Wie kann man die Menschen erziehen, das wir keine Dreck-weg-Tage mehr benötigen? U.B.